geht ab sofort in die Planung.


   Zum zweiten Mal eine Kooperation zwischen

City Wandsbek e.V. + EINSTELLUNGSRAUM e.V.

Ausstellung im Mai 2017


Quartier der Zukunft 2015

Foto: Handelskammer Hamburg/Michael Zapf
Foto: Handelskammer Hamburg/Michael Zapf

City Wandsbek e.V. gewinnt mit der Kunstausstellung w a n d s b e k 1

den Hamburger Stadtmarketingpreis

 

„Quartier der Zukunft 2015"

Eine Auszeichnung der Handelskammer Hamburg

 

Hier die offizielle Pressemitteilung der Handelskammer Hamburg!

 https://www.hk24.de/…/PM-10-13-15-Stadtmarketingpre…/2774690

 

Die Wandsbeker freuen sich sehr, sehr, sehr über diese tolle Anerkennung. Da zeigt es sich wieder: die Arbeiten, die am meisten Spaß machen, bringen den größten Erfolg:


Konzept

Ort – Dort

Hinausweh – Heimweh – Hinausweh

 

Ein Pilotprojekt am Wandsbek Markt.

Der Versuch zu konterkarieren, was sich im täglichen Getriebe nicht fassen lässt, 
was aber unterschwellig immer spürbar die Seelen der Fremden und Einheimischen bewegt und sie unterwegs sein lässt auf der Suche nach sinnstiftenden Orten.

Wo ist die Spur der Geschichte, wo ist zu erfahren, dass dieser Ort hier die Gegenwart jedes Einzelnen ist?

 

Die B75 war seit jeher eine Ausfallstraße. Sie wurde als Verbindung von Altona nach Lübeck angelegt. Seit je eine Handels-, und zugleich Fernstraße der Stadt wurde sie im letzten großen Krieg fast völlig zerstört. Danach schnell wieder aufgebaut, suchen nun die Neubürger und Altteingesessenen nach Identifikation mit dem verwandelten Ort.

 

Matthias Claudius (1740-1815), der berühmte Sohn von Wandsbek, hat den Begriff des Hinausweh (im Gegensatz zum modernen Fernweh) im 18. Jhdt. geprägt. Walter Jens, der an der Universität von Hamburg im 20. Jhdt lehrte, hat daraus abgeleitet, dass „Hinausweh, (...) immer wieder zur Gründung neuer, zweiter, besserer Heimaten 
führt (...) – ein Zuhause, das an keinen Ort gebunden ist, sondern sich überall einstellt, wo Gespräch und geselliger Austausch unter den Freien und Gleichen regieren (...)*

Vier KünstlerInnen aus Hamburg, Berlin bzw. Frankfurt/M. setzen sich mit diesem 
traditionsreichen aber auch so verletzten Ort auseinander, seiner Tiefe, seiner Weite, seiner Perspektive und seiner Möglichkeit, Kommunikation zu haben.

 

Elke Suhr, 

www.einstellungsraum.de