© Timon Suhk

© Christine Biehler

© Timon Suhk

© Timon Suhk

© Timon Suhk

© Timon Suhk

© Christine Biehler

© Christine Biehler

© Timon Suhk

© Timon Suhk

© Christine Biehler

© Timon Suhk

© Timon Suhk

© Christine Biehler



Bildende Künstlerin, Kunstvermittlerin und Projektorganisatorin. Studium in Mainz, Berlin und an der HBK Braunschweig. Seit 1991 Ausstellungen im In- und Ausland, zahlreiche Preise und Stipendien. Seit 1999 Professuren an den Universitäten Dortmund, Hildesheim und der Kunsthochschule Kassel. Schwerpunkte der künstlerischen Forschung und Lehre: Prozessuale Skulptur, Rauminstallation und Kunst im öffentlichen Raum. www.christinebiehler.de

Shining void
Shining void

Shining void:  

Eine zwei Meter tiefe Baugrube mitten auf dem Bürgersteig ist inklusive der Erdleitungen und Kanalrohre bis zu den Gehwegsplatten vollkommen mit einer hochglänzenden 

Silberchromschicht ausgekleidet. Statt auf feuchte braune Erde blickt man in einen von der Straßenlaterne bestrahlten Spiegel, der seine Umwelt verzerrt zurückstrahlt.

Jede Stadt hat auf physischen und auch auf anderen Ebenen Wunden und Löcher, die im täglichen Leben spürbar sind, aber seltsam unausgesprochen und unbearbeitet bleiben. Einer der Impulse für die Eingriffe von Shining void ist, diese Form der Abwesenheit durch die Schaffung einer besonderen Leerstelle zum Thema zu machen. Shining void ist ein 

versteckter Glanzpunkt im Außenraum, der die „Verletzung“ konserviert und veredelt. 

Die Aushöhlung wird zu etwas Fremden mit futuristisch anmutender Oberfläche, das 

Einzug in den Stadtraum gehalten hat. „Es“ frisst sich in den Stadtkörper und befragt den soliden Grund: Ein Ort entsteht.